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Wanddruck im Bauhausmuseum Dessau – Ausstellungsgestaltung „Rittersporn“ auf 35 m²

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LOGO Nachhaltige Gestalltung durch direkten Wanddruck
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Projektdokumentation - Bauhausmuseum Dessau - 35 m² Ausstellungswand mit direktem Wanddruck.

Für die Ausstellung „Rittersporn“ im Bauhausmuseum Dessau realisierte anywall einen großformatigen Wanddirektdruck auf 35 m² in der Ausstellungshalle. Die Umsetzung erfolgte während der regulären Öffnungszeiten bei laufendem Publikumsverkehr. Das Ergebnis: eine präzise, hochwertige Wandinszenierung ohne Beeinträchtigung des Museumsbetriebs.

Museums- / Ausstellungsgestaltung

10 x 3,5 m

Größe

20 h

Druckzeit

35 m²

Fläche

200 ml

Farbverbrauch

Projektbeschreibung

  • Umsetzung:

    2025

    Standort:

    Dessau

    Einsatzort:

    Bauhausmuseum

    Raumtyp:

    Ausstellungshalle

    Untergrund:

    Museumswand

    Motiv:

    kuratierte Ausstellung mit Bildern / Grafiken und Texten

    Größe:

    10 x 3,5 m

    Fläche:

    35 m²

    Druckinformation:

    CMYK 8BIT 300DPI - 8P B OL 400 UV80%

    Farbverbrauch:

    200 ml

    Druckdauer:

    20 h

    Besonderheit:

    Realisierung während Öffnungszeiten

  • Die Ausstellung „Rittersporn“ im Bauhausmuseum Dessau wurde als Sonderausstellung mit engem Zeitrahmen konzipiert. Für die kuratorische Gestaltung war eine großformatige Wandinszenierung vorgesehen, die zahlreiche Textelemente, historische Fotografien, Grafiken sowie Dokumente vereint.
    Ziel war es, die Inhalte nicht als aufgesetzte Gestaltungslösung erscheinen zu lassen, sondern sie unmittelbar mit der Architektur der Ausstellungshalle zu verbinden. Die Grafik sollte integraler Bestandteil der Wand werden – ohne sichtbare Trägermaterialien, Folienränder oder Abhebungen vom Untergrund.

    Besondere Anforderungen im laufenden Museumsbetrieb
    Da die Umsetzung während der regulären Öffnungszeiten erfolgte, stellte das Museum klare Anforderungen an:
    * geruchlose Verarbeitung
    * emissionsarme Technik
    * keine Staub- oder Schmutzentwicklung
    * minimaler Platzbedarf der Technik
    * präzise Planbarkeit der Umsetzung
    Der eingesetzte UV-Direktdruck ermöglichte eine saubere, nahezu geräuschlose und exakt kalkulierbare Realisierung im laufenden Publikumsverkehr.

    Präzise Umsetzung kuratorischer Gestaltung
    Ein weiterer Vorteil:
Die vom Museum und den Kuratoren im Vorfeld vollständig ausgearbeitete Grafik konnte ohne Anpassungen 1:1 auf die Wand übertragen werden. Dadurch blieb das gestalterische Konzept exakt erhalten – inklusive feinster typografischer Details und historischer Bildmaterialien.

  • Präzisionsdruck auf 35 m² Museumswand
    Der Wanddruck wurde mit einer Auflösung von 300 dpi im CMYK-Farbraum (8 Bit) realisiert. Die UV-Härtung erfolgte mit 80 % Leistung, wodurch eine sofortige Fixierung der Tinte auf der gestrichenen Gipswand gewährleistet werden konnte – geruchlos und ohne Wartezeiten.
    Durch die identische Farbraumverwendung zwischen Grafikdaten und Drucksystem war eine exakte Farbwiedergabe der historischen Bild- und Dokumentenmaterialien sichergestellt. Eine zusätzliche nachträgliche Farbkorrektur war nicht erforderlich.

    Technische Herausforderung: 3,5 Meter freistehende Wand
    Die Ausstellungsgrafik sollte eine 3,5 Meter hohe, freistehende Wand vollständig bedecken.
    Dafür wurde der Aufbau des Drucksystems auf eine Gesamthöhe von rund 4 Metern geplant und eingerichtet.
    Eine besondere Herausforderung bestand darin, dass der Druckkopf über die Oberkante der Wand hinausfahren musste, um die Fläche vollständig zu bedrucken. In diesem Bereich war keine automatische Distanzkontrolle möglich.
    Das bedeutete:
    * permanente manuelle Überwachung des Wandabstands
    * präzise Justierung während des laufenden Druckvorgangs
    * höchste Konzentration über die gesamte Druckdauer
    Trotz dieser anspruchsvollen Rahmenbedingungen konnte die Fläche gleichmäßig und ohne sichtbare Übergänge realisiert werden.

    Planbare Umsetzung im laufenden Betrieb
    Die gesamte Druckzeit betrug 2 Tage à 10 Stunden.
Durch die exakte Vorplanung der Druckbahnen und Dateistruktur war der Ablauf präzise kalkulierbar – ein entscheidender Faktor im laufenden Museumsbetrieb.

  • Nahtlose Integration in die Architektur
    Der Wanddruck fügt sich vollständig in die Ausstellungshalle des Bauhausmuseum Dessau ein. Durch den Direktdruck auf die bestehende Gipswand entsteht kein aufgesetztes Gestaltungselement, sondern eine visuelle Einheit aus Architektur und Inhalt.
    Die Texte, historischen Dokumente und grafischen Elemente wirken nicht appliziert, sondern als integraler Bestandteil der Wandfläche.

    Typografie und historische Bildwelten im Großformat
    Die Kombination aus großformatiger Typografie, historischen Abbildungen und grafischen Elementen erzeugt eine klare visuelle Führung innerhalb der Ausstellung.
    Besonders bei einer Fläche von 35 m² entsteht so:
    * eine ruhige, hochwertige Gesamtwirkung
    * optimale Lesbarkeit auch aus Distanz
    * präzise Wiedergabe feiner typografischer Details
    * eine museale Anmutung ohne störende Materialkanten

    Wirkung auf Besucher
    Da die Umsetzung während der Öffnungszeiten erfolgte, konnten Besucher den Druckprozess live erleben. Gleichzeitig blieb die Ausstellungshalle uneingeschränkt nutzbar.
    Das fertige Ergebnis unterstützt die kuratorische Erzählung der Sonderausstellung „Rittersporn“ und schafft eine immersive Informationsfläche, die Inhalte und Raum miteinander verbindet.

  • Direktdruck statt Trägermaterial
    Für die Sonderausstellung „Rittersporn“ wurde bewusst auf klassische Trägermaterialien wie Folien, Platten oder aufkaschierte Drucke verzichtet.
    Der UV-Direktdruck erfolgte unmittelbar auf die bestehende Museumswand. Dadurch entfielen:
    * zusätzliche Druckträger
    * Klebefolien
    * Montagesysteme
    * Transport- und Verpackungsmaterialien
    Das reduziert Materialeinsatz bereits in der Entstehungsphase deutlich.

    Nachhaltiger Rückbau nach der Ausstellung
    Ein entscheidender Vorteil im Museumsumfeld zeigt sich nach dem Ende der Ausstellung:
    Da kein zusätzliches Material verbaut wurde, erfolgt der Rückbau unkompliziert durch einfaches Überstreichen der Fläche. Es entstehen:
    * kein Folienabfall
    * keine Plattenreste
    * kein Sondermüll
    * kein Demontageaufwand
    Die Wand kann ohne aufwendige Entfernung von Trägermaterialien wieder in ihren Ursprungszustand versetzt werden.

    Ressourcenschonende Lösung für temporäre Ausstellungen
    Gerade bei zeitlich begrenzten Sonderausstellungen bietet der Direktdruck auf Wand eine ressourcenschonende Alternative zu klassischen Ausstellungssystemen.
    Die Verbindung von:
    * Materialverzicht
    * emissionsarmer Verarbeitung
    * minimalem Logistikaufwand
    * reduziertem Rückbau
    macht den Wanddirektdruck zu einer nachhaltigen Lösung im musealen Kontext.

Kundenstimme

Liebes anywall-Team,

vielen Dank für euren großartigen Einsatz und die hervorragende Umsetzung der Ausstellungswand im Bauhaus Museum Dessau. Die Zusammenarbeit mit euch war ein echtes Erlebnis – von der super Kommunikation bis hin zum beeindruckenden Direktdruck. Das Ergebnis überzeugt auf ganzer Linie und hat uns bereits während des Produktionsprozesses begeistert.

Ich hoffe sehr, dass wir bald das nächste Projekt mit dieser Technik gemeinsam realisieren können!

Lieselotte Schinzing (sie/ihr)
Mitarbeiterin für Ausstellungs- und Veranstaltungsmanagement, Kuratorische Werkstatt
Associate Exhibition and Event Management, Curational Workshop

Stiftung Bauhaus Dessau
Gropiusallee 38
06846 Dessau-Roßlau, Germany
bauhaus-dessau.de

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